Ein Theaterprojekt zum "Käthchen von Heilbronn" mit Studenten des Darstellenden Spiels/ Kunst in Aktion an der HBK Braunschweig
"Leben aber ohne Liebe sei Tod" sagt Graf vom Strahl, Objekt der Begierde von Käthchen von Heilbronn im gleichnamigen Drama von Heinrich von Kleist. Kleist entwarf 1808 eine Frauenfigur, die durch ihre radikale Hingabe und Glauben an die Liebe unsterblich wurde. Aber wie sieht der zeitgenössische Blick auf das Käthchen von Heilbronn aus? Gehört diese Figur in ein fernes Jahrhundert oder lassen sich zeitlose Fragen an sie knüpfen: Glaubst du an deine Träume?
Glaubst du an die Liebe? Und wenn ja, wie weit würdest du für sie gehen?
Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für ein 2-semestriges Seminar im Studiengang Darstellendes Spiel/Kunst in Aktion an der HBK Braunschweig.
Von Anfang an war die szenische Bearbeitung des Dramas gleichberechtigt mit der Erforschung medialer Umsetzungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer arbeiteten im ersten Projektsemester gemeinsam an Spiel, Raum und Video, dass von Prof. Gudrun Herrbold (Darstellendes Spiel), Heiner Heumann, technischer Direktor des Staatstheaters Braunschweig und Prof. Uli Plank (Institut für Medienforschung der HBK Braunschweig) gemeinsam geleitet wurde.